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Der Alltag eines Heilpraktikers ist umfangreich. Damit er in der Praxis erfolgreich sein kann, ist eine lange fundierte Ausbildung erforderlich. Steht die Entscheidung fest Heilpraktiker zu werden, ist eine Anmeldung an einer Schule der nächste Schritt. In der Regel sind es je nach Lernpensum 2 – 3 Jahre.


 

Nach Schulschluss ist es unumgänglich das erworbene Wissen weiter zu vertiefen. Daraufhin folgt die amtsärztliche Prüfung, die eigentlich größte Hürde. Je nach Bundesland gab und gibt es Durchfallquoten die bis zu 90 % lagen und liegen.

Ist die Prüfung bestanden folgen Jahre der Spezialisierung in Verbindung mit einer Assistentenstelle in einer Naturheilpraxis. Denn durch die Prüfung ist zwar die Erlaubnis der Heilkunde erteilt aber der Heilpraktiker muss dem Patienten eine Therapie anbieten. Und darin sollte er bestens ausgebildet sein um das Vertrauen des Patienten zu erwerben und zu erhalten.

Leider besteht häufig der Fall, dass der Heilpraktiker in seiner Tätigkeit sehr gut ist, aber im kaufmännischen Bereich ungeübt. Um Risiken schon vor der Praxisgründung zu vermeiden sollte er sich im Bereich Praxismanagement unbedingt fortbilden.

Nicht allein die Ausbildungen machen einen Heilpraktiker zum Heilpraktiker, sondern Einfühlungsvermögen und die Achtung des Menschen sind Qualitäten die für die Praxis notwendig sind.

Ganz besonders wichtig ist die Sorge um die eigene Persönlichkeit, denn wer für andere Menschen da sein will, darf sich selbst nie vergessen. Supervision, der Austausch im Arbeitskreis unter Kollegen, sind hilfreich und empfehlenswert.

Sind alle Hürden genommen steht einem erfolgreichen Praxisalltag nichts mehr im Wege.

Der Praxisalltag

  • 9.00 Uhr Patient Körperakupunktur, Schröpfkopfmassage, Wirbeltherapie nach Dorn, Homöopathische Repertorisation
  • 10.00 Uhr Empfang eines Außendienstmitarbeiters für Naturheilverfahren
  • 11.00 Uhr Gewichtsmanagement eines adipösen Patienten
  • 11.30 Uhr Ohrakupunktur
  • 12.00 bis 15.00 Uhr Mittagspause
  • 15.00 Uhr Neuaufnahme eines Patienten mit Erstanamnese und Erstellung eines Therapieplans
  • 16.00 Uhr Körperakupunktur
  • 17.00 Uhr Massagen, Wirbeltherapie nach Dorn
  • 18.00 Uhr Verwaltende Arbeiten
  • 18.30 Uhr Praxis säubern bzw. desinfizieren zzgl. vorbereitende Arbeiten für den Folgetag
  • 19.00 Uhr Ende

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