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Allgemeines - Die chinesische Heilkunde allgemein als Traditionelle Chinesische Medizin, kurz „TCM“, ist die älteste Medizin der Welt und wissenschaftlich belegt. Erfolge lassen sich nachweisen.


Die Heilpraktiken aus China stammend, setzen sich seit Jahrzehnten in Deutschland und anderen Ländern immer mehr durch und erfreut sich großer Beliebtheit. Als Alternativmedizin hat die chinesische Heilkunde in Deutschland einen festen Platz im Praxisalltag, in Rehabilitationseinrichtungen und Kliniken.

Nahezu in allen Bereichen der Medizin wie Orthopädie, Gynäkologie, Urologie, Pädiatrie, Pneumologie, HNO, Kardiologie, Innere Medizin, Augenheilkunde, Dermatologie, Psychiatrie und Neurologie, wird TCM praktiziert.

Die chinesische Akupunktur steht dabei an erster Stelle, jedoch wird mittlerweile der Einsatz von Kräutern vermehrt verordnet. Desweiteren umfasst die Heilkunde neben dem Akupunktieren und der Arzneitherapie die Tuina Massage eine massierende und chiropraktische Behandlungstechnik, Chinesische Diätetik (Ernährung), Atem- und Bewegungsübungen mit Qi Gong und Tai Chi.

Diese festen Bestandteile werden als fünf Säulen der TCM bezeichnet.

Anwendung der Chinesischen Heilkunde
Die TCM sieht nicht nur das Symptom sondern den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit. So wird jedem Organ (Funktionskreis) ein bestimmtes Gefühl zugeordnet.

Gefühle und ihre Funktionskreise

  • Wut und Zorn = Leber - Gallenblase
  • Begierde, Schock = Herz - Dünndarm
  • Trauer = Lunge - Dickdarm
  • Angst = Niere - Harnblase
  • Sorge= Milz-Pankreas-Magen

Dem entsprechend findet die Behandlung der Psyche und des Körpers gleichzeitig statt.

Ausbildung
Eine umfangreiche Ausbildung in Chinesischer Medizin mit mehreren hundert Stunden Unterricht in Theorie und Praxis sind erforderlich, damit der Therapeut die Chinesiche Heilkunde praktizieren kann. Letztendlich ist TCM Erfahrungsmedizin.

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